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Die Mitarbeiter(innen) von
Dr. Angela
Merkel,
Wolfgang Nešković,
Dr.
Joachim Pfeiffer und
Claudia
Roth bestätigten dankend den Eingang der E-Mail; die
Mitarbeiterin von
Oskar Lafontaine schrieb einige Sätze mehr. Die relativ geringe Anzahl der Antworten ist nicht
erstaunlich, da ich nicht explizit um eine Antwort gebeten
hatte.
Das personalisierte E-Mail-Anschreiben:
Betreff: Gedanken zur
Wirtschaftsethik
Sehr geehrte[r] Frau [Herr]
(gegebenenfalls Titel) (Nachname),
angesichts des Versagens der Finanzmärkte ist die Frage nach
ethischen Richtlinien des Wirtschaftens wieder aktuell geworden.
Auf
http://www.ulrich-willmes.de/wirtschaftsethik.html habe ich
einige Argumente und Anregungen zum Thema zur gefälligen
Beachtung veröffentlicht.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Willmes
Antwort des Büros von Herrn
Lafontaine vom 11.11.2008:
Sehr geehrter Herr Dr. Willmes,
im Namen von Oskar Lafontaine danke ich Ihnen für Ihr Schreiben
vom 28. Oktober 2008.
Herr Lafontaine hat sich Ihre Internetseite angesehen und Ihre
Ausführungen aufmerksam gelesen. Hinsichtlich Ihrer Gedanken zur
Wirtschaftsethik und dem Shareholder-Value-Prinzip fordert DIE
LINKE die öffentliche und demokratische Kontrolle des gesamten
Finanzsystems. Die eigentlichen Verursacher dieser Finanzkrise
müssten für diesen gesamtwirtschaftlichen Schaden gerade stehen.
DIE LINKE fordert die Begrenzung von Managergehältern auf nicht
mehr als das Zwanzigfache des durchschnittlich gezahlten Gehalts
im jeweiligen Unternehmen und eine Milliardärs- bzw.
Millionärssteuer auf höchste und hohe Geldvermögen.
Oskar Lafontaine wünscht Ihnen alles Gute und lässt Sie vielmals
grüßen.
Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Katja Cönen
Mitarbeiterin
Gedanken zur Wirtschaftsethik
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